Blog14

Die Magie des Alltags.

Gedichte, Raps & Poesie

Logbuch

Fünfter Juli.

Logbuch eines Studenten der Geisteswissenschaft.
Eines geistigen Studenten der Wissenschaft.
Eines Studenten unwissend seines Geistes.
Eines Geistes.
Eines Gespenstes.

Eines Gespenstes und eines Bettlakens,
die bis gerade noch im Bett lagen,
und nach dem Zweck fragten,
warum sonntags einen Fuß oder sich ganz aus dem warmen Bett wagen?[...]

weiterlesen

Irgendwo

Irgendwo zwischen mir und mir selbst
Such ich irgendwo ein Irgendwo für mich und mich selbst.

Irgendwo zwischen hier und da
Meinem Bier und der Bar
Zwischen nah und fern
Zwischen Paris und Dakar
Irgendwo zwischen Zukunft und Morgen
Zwischen hunderten Orten[...]

weiterlesen

Tempo kleine Schnecke

Mach jetzt schneller, riefen sie.
Aber ich dachte, ich hätte noch Zeit?
Zeit? – Wer hat denn heute noch Zeit?
Ich bestimmt nicht, ich auch nicht,
ja hab Wichtiges zu tun, bin stets
beschäftigt, hab keine Zeit, riefen sie.
Los schneller!

weiterlesen

Heimatsuche

Dass ich weiß, wie die Stadt oder Straße heißt,
auf der ich mich gerade befinde,
heißt noch lange nicht, dass ich weiß,
wo ich bin.
In Wirklichkeit habe ich keine Ahnung,
wo ich bin.

Ich denke, damit bin ich nicht alleine.
Viele wissen eigentlich nicht,
wo sie gerade sind.
Habe ich mich auf meinem Weg
vielleicht verlaufen?
Bin ich vielleicht am falschen Ort
stehen geblieben? [...]

weiterlesen

Erinnerungen

Längst haben sich Lutscher in Zigaretten verwandelt.
Der abendliche Kakao wurde gegen Cognac, Wodka oder Wein eingetauscht.
Gearbeitet wird unter stetigem Zeitdruck, Leistungsdruck, Stress.

Aber erinnerst du dich noch?
Erinnerst du dich, als man noch ohne Kaffee ein schönes Leben führen konnte?
Als man keine Drogen brauchte, um abzuschalten oder fröhlich zu sein?
Ein Regenbogen oder ein Glitzerstein,
mehr brauchte man nicht zum Glück.

Und erinnerst du dich, als Papas Schultern der höchste Platz der Welt[...]

weiterlesen

Handstand

Wenn mir die Welt zu Kopf steigt,
mir rein gar nichts mehr erhalten bleibt,
ja dann mach’ ich einen Handstand.

Was vorher Boden war,
kommt jetzt der Decke nah.
Federnd lauf’ ich durch die Lüfte.

Barfuß auf den Sternenspitzen
kann ich durch die Wolken flitzen.
Welch wunderschön weiches Land[...]

weiterlesen

Besuche auch Blog14 auf Facebook oder nutze den RSS-Feed